by Patrik Tschudin29.05.2005 01:00 CET
Die NYT berichtet darüber, dass Podcasts
sich jetzt auch Museen vornehmen und so zu "alternativen"
Audioguides werden. Wie z.B.
Art
Mobs.
The creators of this guide, David Gilbert, a professor of
communication at Marymount Manhattan College, and a group of his
students, describe it on their Web site as a way to "hack the
gallery experience" or "remix MoMa," which they do with a
distinctly collegiate blend of irony, pop music and heavy
breathing. It is one of the newest adaptations in the world of
podcasting - downloading radio shows, music and kitchen-sink audio
to an MP3 player.
by Patrik Tschudin28.05.2005 01:00 CET
Arik Hesseldahl von Forbes denkt
ähnlich wie ich (Merci Michael für den
Hinweis!):
There is no reason why my kitchen radio couldn't have both
an Ethernet port and a WiMax chipset within a few years. Throw in a
small LCD display and a nice interface, and you'd have a pretty
tidy receiver that's truly plugged in to the world. I'd pay for it.
I suspect I'm not the only one.
by Patrik Tschudin26.05.2005 01:00 CET
by Patrik Tschudin23.05.2005 01:00 CET
Adam Curry
erzählt in seinem Podcast von heute, er sei -
zusammen mit seinem Geschäftspartner Ron Bloom - eineinhalb
Stunden mit Steve Jobs zusammengesessen an der
"D" Konferenz des Wall Street
Journals in San Diego. Eine seiner Bitten an Jobs sei gewesen:
"Hey, ich will aufnehmen können mit meinem iPod." Er, Curry,
könne nicht mehr preisgeben von seinem Gespräch mit Jobs,
aber soviel sei verraten: Das sei etwas, das in näherer
Zukunft ganz sicher komme. Relevanter Ausschnitt als Beleg:
cujo
(mp3, 157 KB)
by Patrik Tschudin23.05.2005 01:00 CET
Tim O'Reilly vom O'Reilly Verlag,
schreibt auf seinem Weblog (O'Reilly Radar),
dass Steve Jobs gestern an der so genannten
"D" Konferenz des Wall Street
Journals, einem Treffen von CEOs aus der Technologiebranche,
angekündigt habe, iTunes enthalte in seiner nächsten
Version (4.9), die bis in etwa 60 Tagen erhältlich sein werde,
Optionen für den Umgang mit Podcasts. Bingo! Etwas
ausführlicher zum Thema
hat's Scott Rosenberg.
by Patrik Tschudin22.05.2005 01:00 CET
Auf dem Podcast-Portal "
podcastalley" ist derzeit "
this week in tech"
(TWiT) auf Platz 1 der per Mausklick bestimmten
Beliebtestenliste. Was das für die Anzahl
Downloads der Show bedeutet, erwähnt der Gastgeber in der
Ausgabe vom 15.5. etwa ab Minute 3:30. Er nennt die
Zahl von rund 125'000 Downloads für die
Ausgabe vom
8.5.05. Das File ist 25 MB gross (und 55 Min lang). Bei der
Anzahl Downloads heisst das 3'125'000 MB oder 3'125 GigaBytes oder
3,125 TeraBytes Traffic innert weniger Tage. Was kostet das bei
Ihrem Provider? TWiT verbreitete sich allerdings zu 70% via
BitTorrent. Was die Kosten wohl drastisch runterholt. Trotzdem. Das
Beispiel zeigt, dass ein erfolgreicher Podcast rasch mal ins Geld
gehen kann. Bei Hetzner, als Beispiel, sind
beim
besten dedizierten Server 800 GB Traffic pro Monat dabei.
"Worst Case" wäre dann, bei einem wöchentlich
erscheinenden, gleichbleibend hochpopulären Podcast à je
125'000 Downloads von 25 MB von 1 Quelle: 4 X 3125 = 12'500 GB
Traffic - 800 GB incl.: 11'700 GB à je 0.19 Euro = 2223 Euro
extra... Der Betreiber des ebenfalls sehr beliebten Musik-Podcasts
"Coverville" (Thema: Coverversionen von Songs)
berichtet übrigens, dass er rund 5 Terabytes
Traffic produziert pro Monat. Rechnen wir daraus die Anzahl
Downloads zurück: 1 Covervilleausgabe ist ungefähr 35 MB.
Also: 5 Terabytes durch 35 Megabytes = rund 143'000 Downloads pro
Monat, geteilt durch die rund 15 Ausgaben pro Monat = plusminus
10'000 Downloads pro Show.
by Patrik Tschudin22.05.2005 01:00 CET
Was hält die BBC vom Podcasten?
Ziemlich viel. Und
immer mehr:
"It is easy to claim the revolution is
just around the corner, but there might just be something in
podcasting, says technology analyst Bill Thompson."
by Patrik Tschudin22.05.2005 01:00 CET
Ende April sass
Adam "Godfather of Podcasting" Curry mit seinem
Geschäftspartner aus den mittleren 90er Jahren bei "On Ramp"
etc.
Ron Bloom (gemeinsam verdienten sie sich eine viele
Millionen Dollar schwere goldene Nase vor dem .com-Crash) zusammen
und
sprach mit ihm über das weitere Vorgehen, wie
Podcasting zum Massenmedium werden kann, und was ihr Anteil dabei
sein soll. Das Gespräch dauert knapp 2 Stunden, lohnt aber die
Zeit. Hauptproblem der zwei: "Wie machen wir aus dem wilden Haufen
der mehreren Tausend Podcaster und dem potentiellen
Millionenpublikum ein Geschäft, das allen dient (und uns am
meisten...?!?!)?" Die zwei reden erfrischend offen darüber,
was sie wie warum planen. Ihre Ansätze sind nicht
revolutionär neu. Die Transparenz, mit der sie ihre Absichten
so früh deklarieren, ist es aber irgendwie schon. Dass sie
nicht alle alle alle Karten auf den Tisch legen, versteht sich.
Dass sie primär über die Sites und Software reden, die
ihren Interessen dient, ist klar. Ein Ohr voll täte trotzdem
sogar den Verantwortlichen in privaten und öfff.-rechtl. "Old
School Rundfunkanstalten" gut. Natürlich bilden Curry & Co
nur ein "Camp" unter den Podcastern. Das kommerziellere. Wer auf
diesen Ansatz spuckt,
spuckt natürlich auch auf Curry & Co.
by Patrik Tschudin21.05.2005 01:00 CET
Dafür braucht's gar nicht viel Phantasie: Wenn es bis in 3,
spätestens 5 Jahren Standard sein wird, dass die Handys
5 bis 10 Gigabytes Speicher (oder mehr, als HD oder
Flash) eingebaut haben und die Wireless-Übertragungskosten
(UMTS, GPRS, Edge, WiMax oder wie die Chose dann grad heissen wird)
noch weiter in den Keller gesackt sind, wird jedermann und jedefrau
nach dem Prinzip des
Podcasts die Audioquellen seines Interesses abonniert
haben, welche ihn / sie drahtlos auf's Handy beliefern mit Musik
und / oder Wort. Und wenn dieses Verfahren einmal etabliert ist,
warum soll's dann nicht auch Küchenradios, HiFi-Anlagen etc.
geben, die genau so mit Material beliefert werden? Ist das dann
definitiv das Ende des an den Zeitpfeil gebundenen Broadcastings?
Wir sich dann noch irgend jemand von einem Programmraster
beeindrucken und zur Konsumation beispielsweise der
Mittagsnachrichten um 12:30 zwingen lassen? Ich sehe momentan nur
einen möglichen Spielverderber.
by Patrik Tschudin19.05.2005 01:00 CET
Ich höre im Autoradio morgens, nachdem ich den zweiten meiner
beiden Buben in der Krippe abgegeben habe, bis ich im Studio
ankomme, den Sender
France Culture (in der Umgebung von Basel auf 88.6
MHz). Also von etwa 08:20 bis 08:45. Heute ist mir danach, zwischen
der Autotüre und der Studiotüre, aufgegangen, was der
Unterschied zwischen dem französischen Ansatz Radio zu machen
und dem helvetischen ist. Er lässt sich in einem
französischen Wort zusammenfassen:
rencontres!
Woran ich teilhabe, wenn ich morgens France Culture höre (zu
anderen Tageszeiten komme ich leider kaum dazu), ist die Begegnung
zwischen echten, intelligenten Menschen mit einer eigenen Meinung.
Sie treten auf anregende, aufregende, spannende Weise miteinander
in Dialog. Sie verhandeln attraktive Themen (meist im weitesten
Sinne kultureller Natur) und trauen sich ihre Sichtweise
darzulegen, ihre Lebenserfahrung einzubringen, ihre politischen,
philosophischen usw. Ansichten in die Waagschale zu werfen. Es
geschieht (JETZT) etwas zwischen Menschen mit unterschiedlichen
Meinungen auf eine nichtpolemische Weise, die mich als Publikum
bereichert, wenn ich daran teilnehme und mitdenke. So etwa.
Was ich hingegen meistens auf hiesigen Kultursendern deutscher
Zunge höre (nicht immer, klar!), sind (Achtung polemisch zur
Verdeutlichung und nicht wortwörtlich gemeint):
Verdauungsvorgänge. Respektive die Resultate von langwierigen
Verdauungsvorgängen. Nochmal zugespitzt:
Deutschsprachig: "sezierte Leichenteile in Formaldehyd eingelegt",
France Culture am Morgen: "Wagnis Leben / Intelligenz Jetzt"
Das klingt viel schlimmer, als ich es meine. Ich mach ja da auch
mit dabei, und weiss in etwa, warum die so arbeiten, bin selber
Sezierer...