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DIY Audio-Museumsführer

Die NYT berichtet darüber, dass Podcasts sich jetzt auch Museen vornehmen und so zu "alternativen" Audioguides werden. Wie z.B. Art Mobs.
The creators of this guide, David Gilbert, a professor of communication at Marymount Manhattan College, and a group of his students, describe it on their Web site as a way to "hack the gallery experience" or "remix MoMa," which they do with a distinctly collegiate blend of irony, pop music and heavy breathing. It is one of the newest adaptations in the world of podcasting - downloading radio shows, music and kitchen-sink audio to an MP3 player.
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Eine Idee setzt sich durch...

Arik Hesseldahl von Forbes denkt ähnlich wie ich (Merci Michael für den Hinweis!):
There is no reason why my kitchen radio couldn't have both an Ethernet port and a WiMax chipset within a few years. Throw in a small LCD display and a nice interface, and you'd have a pretty tidy receiver that's truly plugged in to the world. I'd pay for it. I suspect I'm not the only one.
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Tonjäger

Töne sammeln à la IT-Conversations z.B. bei diesen Gelegenheiten: Architecture Talks, European Futurists, Art Basel Conversations usw.
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Adam Curry: iPod wird aufnehmen

Adam Curry erzählt in seinem Podcast von heute, er sei - zusammen mit seinem Geschäftspartner Ron Bloom - eineinhalb Stunden mit Steve Jobs zusammengesessen an der "D" Konferenz des Wall Street Journals in San Diego. Eine seiner Bitten an Jobs sei gewesen: "Hey, ich will aufnehmen können mit meinem iPod." Er, Curry, könne nicht mehr preisgeben von seinem Gespräch mit Jobs, aber soviel sei verraten: Das sei etwas, das in näherer Zukunft ganz sicher komme. Relevanter Ausschnitt als Beleg: cujo (mp3, 157 KB)
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Steve Jobs: iTunes 4.9 incl. Podcasts

Tim O'Reilly vom O'Reilly Verlag, schreibt auf seinem Weblog (O'Reilly Radar), dass Steve Jobs gestern an der so genannten "D" Konferenz des Wall Street Journals, einem Treffen von CEOs aus der Technologiebranche, angekündigt habe, iTunes enthalte in seiner nächsten Version (4.9), die bis in etwa 60 Tagen erhältlich sein werde, Optionen für den Umgang mit Podcasts. Bingo! Etwas ausführlicher zum Thema hat's Scott Rosenberg.
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Was heisst "Nr.1 Podcast" zu sein?

Auf dem Podcast-Portal "podcastalley" ist derzeit "this week in tech" (TWiT) auf Platz 1 der per Mausklick bestimmten Beliebtestenliste. Was das für die Anzahl Downloads der Show bedeutet, erwähnt der Gastgeber in der Ausgabe vom 15.5. etwa ab Minute 3:30. Er nennt die Zahl von rund 125'000 Downloads für die Ausgabe vom 8.5.05. Das File ist 25 MB gross (und 55 Min lang). Bei der Anzahl Downloads heisst das 3'125'000 MB oder 3'125 GigaBytes oder 3,125 TeraBytes Traffic innert weniger Tage. Was kostet das bei Ihrem Provider? TWiT verbreitete sich allerdings zu 70% via BitTorrent. Was die Kosten wohl drastisch runterholt. Trotzdem. Das Beispiel zeigt, dass ein erfolgreicher Podcast rasch mal ins Geld gehen kann. Bei Hetzner, als Beispiel, sind beim besten dedizierten Server 800 GB Traffic pro Monat dabei. "Worst Case" wäre dann, bei einem wöchentlich erscheinenden, gleichbleibend hochpopulären Podcast à je 125'000 Downloads von 25 MB von 1 Quelle: 4 X 3125 = 12'500 GB Traffic - 800 GB incl.: 11'700 GB à je 0.19 Euro = 2223 Euro extra... Der Betreiber des ebenfalls sehr beliebten Musik-Podcasts "Coverville" (Thema: Coverversionen von Songs) berichtet übrigens, dass er rund 5 Terabytes Traffic produziert pro Monat. Rechnen wir daraus die Anzahl Downloads zurück: 1 Covervilleausgabe ist ungefähr 35 MB. Also: 5 Terabytes durch 35 Megabytes = rund 143'000 Downloads pro Monat, geteilt durch die rund 15 Ausgaben pro Monat = plusminus 10'000 Downloads pro Show.
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BBC-Podcasts

Was hält die BBC vom Podcasten? Ziemlich viel. Und immer mehr: "It is easy to claim the revolution is just around the corner, but there might just be something in podcasting, says technology analyst Bill Thompson."
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Currys Podcastingperspektiven

Ende April sass Adam "Godfather of Podcasting" Curry mit seinem Geschäftspartner aus den mittleren 90er Jahren bei "On Ramp" etc. Ron Bloom (gemeinsam verdienten sie sich eine viele Millionen Dollar schwere goldene Nase vor dem .com-Crash) zusammen und sprach mit ihm über das weitere Vorgehen, wie Podcasting zum Massenmedium werden kann, und was ihr Anteil dabei sein soll. Das Gespräch dauert knapp 2 Stunden, lohnt aber die Zeit. Hauptproblem der zwei: "Wie machen wir aus dem wilden Haufen der mehreren Tausend Podcaster und dem potentiellen Millionenpublikum ein Geschäft, das allen dient (und uns am meisten...?!?!)?" Die zwei reden erfrischend offen darüber, was sie wie warum planen. Ihre Ansätze sind nicht revolutionär neu. Die Transparenz, mit der sie ihre Absichten so früh deklarieren, ist es aber irgendwie schon. Dass sie nicht alle alle alle Karten auf den Tisch legen, versteht sich. Dass sie primär über die Sites und Software reden, die ihren Interessen dient, ist klar. Ein Ohr voll täte trotzdem sogar den Verantwortlichen in privaten und öfff.-rechtl. "Old School Rundfunkanstalten" gut. Natürlich bilden Curry & Co nur ein "Camp" unter den Podcastern. Das kommerziellere. Wer auf diesen Ansatz spuckt, spuckt natürlich auch auf Curry & Co.
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"Radio is not dead, it just smells funny"

Dafür braucht's gar nicht viel Phantasie: Wenn es bis in 3, spätestens 5 Jahren Standard sein wird, dass die Handys 5 bis 10 Gigabytes Speicher (oder mehr, als HD oder Flash) eingebaut haben und die Wireless-Übertragungskosten (UMTS, GPRS, Edge, WiMax oder wie die Chose dann grad heissen wird) noch weiter in den Keller gesackt sind, wird jedermann und jedefrau nach dem Prinzip des Podcasts die Audioquellen seines Interesses abonniert haben, welche ihn / sie drahtlos auf's Handy beliefern mit Musik und / oder Wort. Und wenn dieses Verfahren einmal etabliert ist, warum soll's dann nicht auch Küchenradios, HiFi-Anlagen etc. geben, die genau so mit Material beliefert werden? Ist das dann definitiv das Ende des an den Zeitpfeil gebundenen Broadcastings? Wir sich dann noch irgend jemand von einem Programmraster beeindrucken und zur Konsumation beispielsweise der Mittagsnachrichten um 12:30 zwingen lassen? Ich sehe momentan nur einen möglichen Spielverderber.
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Erkenntnisgewinn...

Ich höre im Autoradio morgens, nachdem ich den zweiten meiner beiden Buben in der Krippe abgegeben habe, bis ich im Studio ankomme, den Sender France Culture (in der Umgebung von Basel auf 88.6 MHz). Also von etwa 08:20 bis 08:45. Heute ist mir danach, zwischen der Autotüre und der Studiotüre, aufgegangen, was der Unterschied zwischen dem französischen Ansatz Radio zu machen und dem helvetischen ist. Er lässt sich in einem französischen Wort zusammenfassen:

rencontres!

Woran ich teilhabe, wenn ich morgens France Culture höre (zu anderen Tageszeiten komme ich leider kaum dazu), ist die Begegnung zwischen echten, intelligenten Menschen mit einer eigenen Meinung. Sie treten auf anregende, aufregende, spannende Weise miteinander in Dialog. Sie verhandeln attraktive Themen (meist im weitesten Sinne kultureller Natur) und trauen sich ihre Sichtweise darzulegen, ihre Lebenserfahrung einzubringen, ihre politischen, philosophischen usw. Ansichten in die Waagschale zu werfen. Es geschieht (JETZT) etwas zwischen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen auf eine nichtpolemische Weise, die mich als Publikum bereichert, wenn ich daran teilnehme und mitdenke. So etwa.
Was ich hingegen meistens auf hiesigen Kultursendern deutscher Zunge höre (nicht immer, klar!), sind (Achtung polemisch zur Verdeutlichung und nicht wortwörtlich gemeint): Verdauungsvorgänge. Respektive die Resultate von langwierigen Verdauungsvorgängen. Nochmal zugespitzt:

Deutschsprachig: "sezierte Leichenteile in Formaldehyd eingelegt", France Culture am Morgen: "Wagnis Leben / Intelligenz Jetzt"

Das klingt viel schlimmer, als ich es meine. Ich mach ja da auch mit dabei, und weiss in etwa, warum die so arbeiten, bin selber Sezierer...
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